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by admin

Manchmal ist es die Stille die unerträglich laut wird.
Die Ruhe vor dem Sturm.
Wenn Zaunfinken so laut werden als würden sie zu den Augenhöhlen herein geflogen kommen um Stück für Brocken Gehirn zur Nase hinaus an ihren Schnäbeln zu ziehen.
Wenn Erdhügel nicht mehr reichen um vom All und Nichts der Dinge zu fliehen.
Manchmal ist die Stille so unerträglich laut, dass Wolken zu beben beginnen und die Haut dünn wie Seidenpapier über die Knochen spannt, blutige Adern an die Oberfläche drängt.
Kein Schiff wird kommen.
Wenn sich das Innere nach Außen stülpen will und Betonpfeiler, tief in die Erde gerammt, den unerträglichen Schreien nicht mehr standhalten wollen und können, auf dass sie für immer in Schutt und Staub zerfallen. Asche zu Asche. Knochen zu Haut.
Verbrannte Erde.
Intravenöse Heiligkeit im lebendigem Grab. Verschüttet tief unten mit Blick ins schwarze Unvorhandensein, Arme am Körper und die Ohren gespitzt, wartend auf das einzige Geräusch, das Unerträgliche. Niemals Endende. Auf das Scharren der Schaufel und das Picken des Zaunfinks.
Auf immer heimatlos. Zufluchtslos verloren.